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08.10.18

Spende Blut – rette Leben

 

Blutspende in Bürglen

Dienstag, 30. Oktober 2018 von 17:00 bis 20:00 Uhr

Ev. Kirchgemeindehaus - Friedhofstrasse 6a - 8575 Bürglen

 

Auch Neuspender sind herzlich willkommen!

Neuspender bitte bis spätestens 19:15 Uhr eintreffen und Personalausweis mitbringen.

 

Auf viele Blutspender freut sich die Blutspendegruppe des Samaritervereins Bürglen und der Blutspendedienst.


09.09.18

Samaritersammlung vom 25.8.2018

 

Der Samariterverein Bürglen bedankt sich herzlich bei den vielen Besuchern, die am Samstag, 25.08.2018, vor dem Volg Bürglen, die Samaritersammlung unterstützt haben. Wir durften auf eine treue Kundschaft zählen, die sich schon viele Jahre immer wieder zum Mittagessen bei uns einfindet oder den Sonntagszopf am Samariterstand kauft.

So können wir einen ordentlichen Betrag an den Schweizerischen Samariterbund und den Kantonalverband weiterleiten, der für Aus- und Weiterbildungen eingesetzt wird. Auch für unseren Verein bleibt ein Betrag übrig, den wir mit den HELPis teilen und für unsere Weiterbildung einsetzen können.

 

Auch für die vielen Spenden, die auf unseren Gönnerbrief gefolgt sind, den wir vor den Sommerferien versandt haben, bedanken wir uns herzlich. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir bei der Bevölkerung immer wieder auf grosses Vertrauen stossen.


31.08.18


06.07.18

80 Jahre Samariterverein Bürglen

Bericht im Neuen Anzeiger vom Freitag, 06. Juli 2018

Zu den Bildern geht es HIER! Hinzugefügt am 14.07.18.

Geselligkeit und Postenlauf zum Jubiläum

 

Leimbach. Einmal im Jahr lädt der Samariterverein Bürglen zur öffentlichen Übung ein. Diesmal feierten die Samariter mit der Bevölkerung gleich zwei Jubiläen: 80 Jahre Samariterverein und 5 Jahre Help-Gruppe der Jungsamariter.

 

Ein Mann liegt vor einem Auto auf dem Boden. Er blutet am Kopf und an den Beinen. Starr vor Schreck sitzt der Fahrer des Unfallautos hinter dem Steuer. Wortlos blickt er ins Leere. Dies ist das Szenario eines der fünf Posten, den die Bürgler Samariter am Mittwochabend in Leimbach für die Besucher ihrer öffentlichen Übung aufgebaut haben. 

Jeder trägt etwas bei

«Unfallort sichern», sagt eine Teilnehmerin. Da der Fahrer auf ihre Frage nicht reagiert, kramt sie selber im Auto nach einem Pannendreieck. «Notruf absetzen», sagt eine weitere Frau der Gruppe und imitiert den Anruf. Währenddessen kniet ein Grüppchen beim Verletzten, versucht ihn anzusprechen. Ein Mann kümmert sich um den schockstarren Fahrer. Der Postenchef gibt keine Instruktionen, er lässt den Besuchern Zeit, ihr Restwissen vom letzten Nothelferkurs abzurufen. Manchmal nickt er anerkennend, wenn etwas richtig gemacht worden ist. Manchmal hakt er mit einer Frage nach und bringt die Teilnehmer so auf den richtigen Kurs. Niemand muss, alle dürfen. Falsch machen könne man nichts, nur gar nichts tun sei eine schlechte Variante, sagen die Samariter.  

Der Postenlauf ist kurzweilig, schon bald sind alle wieder zurück auf dem Festplatz beim Elektrogeschäft Fuhrer. Zum Jubiläum gönnen sich die Vereinsmitglieder und ihre Gäste etwas Besonderes. Seit dem Mittag brutzelt ein Spanferkel auf dem Grill. Möglich gemacht habe dies eine grosszügige Spende, sagt Vorstandsmitglied Karin Koch. Spenden, der Sanitätsdienst an Veranstaltungen und Kurse sind die wichtigsten Einnahmequellen zur Beschaffung von Material, das die Samariter zur Ausübung ihrer Freiwilligenarbeit benötigen. 

«Wir sind ein familiärer, fröhlicher Verein, der auch so in weiten Kreisen der Bevölkerung wahrgenommen wird. Unser Wirken wird geschätzt und unterstützt», sagt Aktuarin Karin Koch. 

Gutes Kursangebot

Der Verein hat derzeit 22 Aktivmitglieder, bei der vor fünf Jahren gegründeten Help-Gruppe sind es um die zehn Kinder und Jugendliche. Neue Mitglieder sind willkommen, aber auch wer nicht Mitglied werden will, kann vom Wissen und Können der Samariter profitieren. Der Verein bietet auf seiner Homepage www.samariter-buerglen.ch verschiedene Kurse an. Altersmässig sei der Samariterverein Bürglen gut durchmischt, sagt Karin Koch. «Es ist vielfach so, dass die Bereitschaft, bei den Samaritern dabei zu sein, in der Familie weitergegeben wird.» Mit der Help-Gruppe, aber auch durch die Nothilfekurse in den Schulen bringen die Samariter ihre Tätigkeit der Jugend näher. «Zu meinen, dass Kinder und Jugendliche, die die Help-Gruppe besuchen, nachher bei uns Mitglieder werden, wäre unrealistisch. Während ihrer Ausbildung haben Jugendliche andere Prioritäten», sagt Koch. «Kennen sie aber unsere Tätigkeit, kann es sein, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder  darauf zurückkommen werden.»

Hannelore Bruderer

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Originalartikel inkl. Interviews
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